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Titel-Premiere: BR Volleys gewinnen comdirect Supercup

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Die BERLIN RECYCLING Volleys haben sich den ersten Titel der neuen Volleyball-Saison gesichert. Der amtierende Deutsche Meister schlug beim comdirect Supercup in der TUI Arena in Hannover DVV-Pokalsieger VfB Friedrichshafen mit 3:0 (25:20, 25:18, 25:15) und holte die Trophäe im vierten Anlauf zum ersten Mal in die Hauptstadt.


Jubel über den Sieg beim comdirect Supercup bei den Spielern der BERLIN RECYCLING Volleys (Fotos: Conny Kurth)

Vor 4.535 Zuschauern kam es im vierten Supercup zum vierten Mal zum deutschen Volleyball-Clasico zwischen dem Rekordchampion vom Bodensee und dem Meister der vergangenen vier Jahre aus der Hauptstadt. In der abgelaufenen Spielzeit standen sich die beiden Kontrahenten acht Mal gegenüber. Während die „Häfler“ sich zu Saisonbeginn den Supercup sicherten, holten die Berliner am Ende ihre zehnte Meisterschaft.

Obwohl beide Mannschaften aufgrund vieler Nationalmannschaftsverpflichtungen ihrer Spieler eine herausfordernde Vorbereitung zu absolvieren hatten, waren sie mit je zwei Siegen in die neue Spielzeit gestartet. Klar war also, dass in Hannover nur ein Team seine weiße Weste würde behalten können.

Beim erstmals auch einem LED-Boden ausgetragenen Duell zwischen Meister und Pokalsieger konnte sich lange Zeit keine Mannschaft entscheidend absetzen. Erst gegen Ende des ersten Durchgangs zogen die Berliner auf vier Punkte weg. Diesen kleinen Vorsprung spielte der amtierende Meister dann auch nach Hause. Nicolas Le Goff verwandelte den zweiten Satzball zum 25:20 und der 1:0-Satzführung für das Team von Trainer Cédric Énard.

Der „LumiFlex“-Boden von ASB Glassfloor untermalte die Aktionen auf Spielfeld durch Animationen in den Spielpausen und versorgte die Zuschauer zwischen den Sätzen mit interessanten Statistiken zur Partie.

Zu Beginn von Durchgang zwei bot sich den Fans in der TUI Arena ein ähnliches Bild. Bis zum 6:6 ging es im Gleichschritt daher, ehe sich die Berliner mit vier Punkten in Serie einen ersten Vorsprung herausspielen konnten. Beide Teams waren immer dann besonders gefährlich, wenn es schnell über die Mitte ging – egal ob Brendan Schmidt auf Zuspiel von Jakub Janouch bei den „Häflern“ oder Jeffrey Jendryk und Le Goff auf Zuspiel von Pierre Pujol bei den BR Volleys, häufig waren diese Kombinationen erfolgreich. Beendet wurde der Satz allerdings mit einem Fehler. Der Aufschlag von Nikola Gjorgiev landete im Aus, das 25:18 und das 2:0 nach Sätzen waren perfekt.

Vier Punkte in Folge brachten den Berlinern gleich zu Beginn des dritten Satzes die 6:3-Führung, die der VfB Friedrichshafen aber bis zum 8:8 ausgeglichen hatte. Wieder waren es dann die Hauptstädter, die noch einmal zulegen konnten und erst auf 15:9, dann auf 18:11 davonzogen und sich diesen Vorsprung auch nicht mehr nehmen ließen. Nach Aufschlag von Moritz Reichert, der die Berliner in einem packenden fünften Playoff-Finale am Boden zum Meister gemacht hatte und in Hannover zum MVP des Spiels gewählt wurde, stand der erste Supercup-Erfolg der Berliner fest. Nach dem 25:15 im dritten Satz und 74 Minuten Spielzeit bejubelten die Berliner Spieler den ersten von drei angepeilten nationalen Titeln mit den mitgereisten Berliner Fans.

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt beiden Teams nicht, denn schon am Mittwoch warten die nächsten Gegner in der Bundesliga: Der VfB Friedrichshafen muss in der Neuauflage des DVV-Pokalfinales bei der SVG Lüneburg ran, die BR Volleys treffen – wie im Playoff-Halbfinale der Vorsaison – auf die HYPO Tirol AlpenVolleys Haching (beide Spiele ab 19:00 Uhr live bei sporttotal).

veröffentlicht am Sonntag, 20. Oktober 2019 um 16:11; erstellt von Kunze, Fabian

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