TEAMS | comdirect Supercup 2020

SSC Palmberg Schwerin

Nach dem Abbruch der Saison 2019/20 musste neben dem DVV-Pokalsieger Dresdner SC der zweiter Teilnehmer des comdirect Supercups 2020 über ein Wertungsverfahren ermittelt werden, das den für den Deutschen Meister vorgesehenen Platz einnimmt. Zur Ermittlung wurde die Quotientenregelung basierend auf den Ergebnissen der abgebrochenen Spielzeit 2019/20 angewandt. Demnach komplettiert der SSC PALMBERG Schwerin und comdirect Supercupsieger 2019 den diesjährigen comdirect Supercup der Frauen. 

Dresdner SC

In einem an Spannung kaum zu übertreffenden Finale gegen Allianz MTV Stuttgart sicherte sich der Dresdner SC im Februar den Titel als DVV-Pokalsieger 2020. Die Mannschaft von Trainer Alexander Waibl stand bereits zweimal in einem Supercup - bei der Premiere 2016 unterlag das Team mit 1:3 gegen Stuttgart, im Jahr 2018 setzte es eine 1:3-Niederlage gegen den diesjährigen Gegner aus Schwerin. Ist der DSC nach zwei vergeblichen Anläufen reif für den Titel?

United Volleys

Nach dem Abbruch der Saison 2019/20 musste neben dem DVV-Pokalsieger BR Volleys der zweiter Teilnehmer des comdirect Supercups 2020 über ein Wertungsverfahren ermittelt werden, das den für den Deutschen Meister vorgesehenen Platz einnimmt. Zur Ermittlung wurde die Quotientenregelung basierend auf den Ergebnissen der abgebrochenen Spielzeit 2019/20 angewandt. Demnach komplettieren die United Volleys aus Frankfurt den diesjährigen comdirect Supercup der Männer. 

Berlin Recycling Volleys
Nachdem sich die Berliner im vergangenen Jahr das erste Mal in der Geschichte des Volleyball Supercups den Titel sichern konnten, fiebern sie diesem Saisonauftakt auch aus einem anderen Grund entgegen. Erstmalig steht dem Team von Manager Kaweh Niroomand nicht der VfB Friedrichshafen gegenüber - dank der Quotientenregelung treffen sie nun im ersten Match der Saison in Frankfurt auf die United Volleys aus Frankfurt. Schaffen sie es, den Pokal in der Hauptstadt zu halten?

"Ein bisschen feiern": Stimmen zum comdirect Supercup der Männer

Supercup | VBL-News

Die Berlin Recycling Volleys haben den comdirect Supercup mit 3:0 (29:27, 25:22, 25:22) gegen die United Volleys Frankfurt gewonnen. Nach dem Match zeigten sich die Berliner glücklich über den Titel, sahen aber auch noch viel Potenzial für Verbesserungen. Auf Frankfurter Seite nahm Trainer Juan Manuel Serramalera durchaus einiges Positive aus der Partie mit.


Berliner "French Connection": Pujol, Carle und Tuia mit dem comdirect Supercup. (Foto: Conny Kurth)

Sergey Grankin (Berlin Recycling Volleys): "Es war natürlich nicht einfach, kurzfristig auf der Diagonalen reagieren zu müssen, aber wir haben das als Team gut gelöst. Dieser erste Titel ist schön, doch wir brauchen jetzt Spiele, Spiele, Spiele, schließlich wollen wir mehr erreichen und am Zusammenspiel bleibt vieles zu verbessern. Heute dürfen wir ein bisschen feiern, aber dann freuen wir uns auf den Heimauftakt vor möglichst vielen Fans am Samstag!"

Julian Zenger (Berlin Recycling Volleys): "Am Anfang waren wir ein bisschen nervös. Es war deshalb sehr wichtig, dass wir den engen ersten Satz gewonnen haben. Den zweiten Satz hatten wir das zu großen Teilen Éder zu verdanken, der mit seinem Aufschlag den Unterschied gemacht hat. Im dritten war dann lange zu sehen, was möglich ist, wenn wir im Rhythmus sind. Wir können mit diesem Auftakt zufrieden sein, müssen aber weiter an einigen Dingen arbeiten."

Juan Manuel Serramalera (Trainer United Volleys Fraknfurt): "Ein Finale verliert niemand gern, vor allem wenn es das erste in einer fünf Jahre jungen Vereins­geschichte ist. Der Auftritt meiner Mannschaft in ihrem ersten richtigen Match war alles andere als enttäuschend. Wir waren sehr konservativ mit den Corona-Vorkehrungen und hatten darum kaum Testspiele, deshalb hat mir sehr gut gefallen, wie meine Spieler heute, erstmals unter Wettkampf­bedingungen, mit dieser Situation umgegangen sind. Unser Ziel ist, jeden in der Mannschaft individuell im technischen und taktischen Bereich voranzubringen. Dabei mussten wir uns vieles in kurzer Zeit von Grund auf neu erarbeiten – von Spielsystemen über die Annahmeordnung bis zum Block-Abwehr-Verhalten. Angesichts dessen bin ich absolut zufrieden. Wenn die Runde in den nächsten Wochen erst einmal Fahrt aufnimmt, werden wir uns noch stärker präsentieren."

veröffentlicht am Montag, 12. Oktober 2020 um 09:54; erstellt von Kunze, Fabian
letzte Änderung: 12.10.20 09:54